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Dr. Andreas Prangl-Grötzl
"BESSER Sehen!"
Ordination

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Tagesdruckkurve

hoher Augendruck – hohes Glaukomrisiko!

goldmantonometer

Was ist eine Tagesdruckkurve?

In unserer Ordination wird im Zuge der Voruntersuchung bei jedem Patienten der Augeninnendruck gemessen. Liegt dieser außerhalb des Normbereiches (mehr als 20 mmHg) so raten wir unseren Patienten dazu, eine Tagesdruckkurve (TDK) erstellen zu lassen. Dabei wird der Augeninnendruck an drei unterschiedlichen Zeitpunkten während des Tages gemessen. Dies geschieht um Schwankungen des Augeninnendrucks über den Tagesverlauf festzustellen. Warum ist eine TDK wichtig? Während der Augeninnendruck an sich wichtig für die Funktion des Auges ist (Gleichmäßige Wölbung der Hornhaut uvm.), stellt überhöhter Augeninnendruck eine der Hauptursachen für Glaukome (Grünen Star) dar. Für den Augeninnendruck ist das Kammerwasser verantwortlich. Dieses wird an den Ziliarfortsätzen gebildet und gelangt danach durch die Pupille von der hinteren in die vordere Augenkammer, wo es über das Trabekelwerk des Kammerwinkels wieder abfließt und resorbiert wird.

Kommt es nun aufgrund anatomischer Beeinträchtigungen dazu, dass dieser Kreislauf gestört wird, d.h. das Kammerwasser nicht mehr ungehindert abfließen kann, steigt der Augeninnendruck, wodurch es in vielen Fällen zu einer Schädigung des Sehnervs kommt.Aus den genannten Gründen ist eine regelmäßige Kontrolle des Augeninnendrucks ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge und Behandlung bei Glaukomen.

Was ist ein Glaukom?

Bei einem Glaukom (grünem Star) kommt es durch überhöhten Augeninnendruck dazu, dass die Isolierung des Sehnervs und in weiterer Folge der Sehnerv selbst angegriffen wird. Dies bewirkt eine zunehmende Einschränkung des Gesichtsfeldes (normal 180 Grad), welche unbehandelt bis zur völligen Erblindung fortschreiten kann. Diese Krankheit ist besonderst heimtückisch, da sie langsam voranschreitet und somit in den Frühstadien leicht übersehen werden kann.

Welche weiterführenden Untersuchungen gibt es?

In unserer Ordination stehen modernste Spezial-Seh-Geräte zur Früh-Erkennung und Verlaufskontrolle von Glaukomen zur Verfügung:

• Mit unserem neuen Hightech-Seh-Gerät VISIONIX VX130, einem erfolgreichen Diagnoseverfahren des vorderen Augenabschnitts, können wir Ihnen zur Erweiterung in unserer Voruntersuchung eine vollautomatische Augendiagnose mit Wellenfronttechnologie (erstmalige Abbildungseigenschaften des Auges über die kompletten Pupillenwerte) und Multischnitt-Scheimpflug (maximale Schärfe in der optischen Abbildung) ermitteln.

• Mit der Funduskamera können wir schon sehr früh erste Anzeichen einer Netzhauterkrankung sichtbar machen und objektiv dokumentieren. Dadurch können Krankheitsverläufe über Jahre hinweg aufgezeichnet und mit späteren Ergebnissen verglichen werden. Dabei werden in kurzer Zeit Bilder der Netzhaut aufgenommen, die dann vom Augenarzt analysiert werden.

• Durch das Cirrus OCT (Optische Kohärenz Tomographie), das einen lasermikro-skopischen Schnitt Ihres Auges erstellt, ist ein völlig neuartiger Einblick in die kleinste Ebene des Auges möglich. Dadurch eröffnen sich für den Augenarzt neue Dimensionen der Diagnostik und Verlaufskontrolle.

Bei Interesse an diesen Untersuchungsmethoden wenden Sie sich bitte an eine/n unserer Seh-BeraterInnen.