FAQ Kontaktlinsen

Kontaktlinsen sind, medizinisch gesehen, Implantate. Sie liegen auf der einen Seite direkt der Hornhaut auf und werden auf der andern Seite von den Augenlidern umschlossen. Bei Implantaten steht primär die biologische Verträglichkeit und Passform im Vordergrund. Die Hornhaut ist gefäßlos und durch ihre spezielle strukturelle Beschaffenheit ist sie lichtdurchlässig. Daher ist sie sehr sensibel und bei der Ernährung und Sauerstoffversorgung auf die ständige Umspülung von Tränenflüssigkeit angewiesen. Kommt es in diesem sensiblen Gleichgewicht zu Störungen, so kann dies zu schweren Entzündungen und Geschwüren führen.
Wegwerfkontaktlinsen gibt es in vielen Variationen: Tageslinsen, 7-Tage-Linsen, Monatslinsen usw. Ihnen Allen ist es gemeinsam, dass Sie in Massen produziert werden und daher nicht auf das einzelne Auge angepasst werden können, sondern für ein sogenanntes Normauge produziert werden. Auch beim Material steht die Kostengünstigkeit und leichte Verarbeitbarkeit eines kostengünstigen Materials im Vordergrund. Auf Grund der Materialbeschaffenheit schmiegen Sie sich der Hornhautoberfläche an und kleben sich manchmal sogar richtig fest. Ist aber keine ausreichende Mobilität der Linse vorhanden, so kommt es zu Sauerstoffmangel und in weiterer Folge zu Gefäßeinsprossungen in die gefäßlose Hornhaut.

Übersicht Multifokallinsen:

1. weiche multifokale Austauschlinsen
Diese Linsen können nur selten anspruchsvolle Sehanforderungen erfüllen. Sie sollten nur als Reservelinsen getragen werden.

2. weiche simultan-mulitfokale Jahreslinsen
Diese neue Linse funktioniert nach dem Simultansystem: Über eine Lesezone in der Mitte der Silikonlinse können nahe Objekte leichter fokussiert werden, nach außen verändert sich die Wirkung schrittweise und optimiert das Sehvermögen auf mittlere Entfernungen. Die Fernsicht soll dabei kaum beeinträchtigt werden.

3. weiche alternierend-bifokale Jahreslinsen
Diese Linsen haben eine deutlich unterscheidbare Nahzone im unteren Bereich der Linse. Diese Linsen werden bei Blickrichtungswechsel durch die Lider so positioniert, dass die jeweils benötigte Stärkezone vor die Pupille kommt.

4. formstabile simultane Multifokallinsen
Diese Linse funktioniert auch nach dem Simultansystem: Über eine Lesezone in der Mitte der formstabilen Linse können nahe Objekte leichter fokussiert werden, nach außen verändert sich die Wirkung schrittweise und optimiert das Sehvermögen auf mittlere Entfernungen. Die Fernsicht soll dabei kaum beeinträchtigt werden.
Diese Linse ist das formstabile Gegenstück zur multifokalen Weichlinse.

Kontaktlinsen dienen wie die Brille zum Ausgleich von Fehlsichtigkeit. Obschon sie Brillen in mancher Hinsicht überlegen sind, können sie diese meist doch nicht einfach ersetzen. Deshalb sollte jede(r) Linsenträger(in) über eine Reservebrille verfügen, mit welcher er(sie)im Falle einer Augenentzündung oder eines Linsenverlusts noch genügend sieht. Gelegentlich kann allerdings bei bestimmten Augenerkrankungen nur noch mit Kontaktlinsen eine befriedigende Sehschärfe erreicht werden.

Kontaktlinsen sind für die Korrektur der meisten Brechungsfehler des Auges geeignet, also für Kurzsichtigkeit (Myopie), Über- oder Weitsichtigkeit (Hyperopie), Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) oder kegelförmige Hornhautdeformierung (Keratokonus). Für alterssichtige Kontaktlinsenträger(innen) kommen neben der Lesebrille für Naharbeiten in manchen Fällen auch Bifokal-Kontaktlinsen (Linsen mit je einer Korrektionszone für Ferne und Nähe)in Frage.Bei den heutigen technischen Möglichkeiten kann man davon ausgehen, dass über 90 % der LinseninteressentInnen diese Sehhilfe auch tragen können.

Höhere Sehfehler fordern verhältnismässig dicke und entsprechend schwere Brillengläser. Bei Kontaktlinsen fallen dagegen selbst hohe Glasstärken nicht ins Gewicht. Darüber hinaus gibt es weitere Vorteile: mit Kontaktlinsen sieht man die Umwelt stets in natürlicher Grösse, während Brillengläser je nach Art und Stärke der auszugleichenden Fehlsichtigkeit vergrössern oder verkleinern. Dies gilt auch für das Aussehen: das Auge erscheint unter der Brille in der Grösse verändert. Kontaktlinsen bilden auch zur Seite hin scharf ab; es gibt im Vergleich zur Brille nur selten fehlende oder unscharfe Randzonen. Sie engen auch das Gesichtsfeld nicht ein, beschlagen nicht bei Regenwetter oder am Kochherd und erlauben uneingeschränkte Bewegungsfreiheit beim Sport. Eine Ausnahme bildet der Wassersport, wo speziell Hartlinsen aus dem Auge gespült werden können. Dagegen schützt das Tragen einer Schwimm- oder Taucherbrille. Gelegentlich kann die „Unsichtbarkeit“ auch ein Argument für Kontaktlinsen sein. Ein Schauspieler zum Beispiel könnte ja eine klassische Rolle nicht mit Brille spielen.

Harte Kontaktlinsen bestehen aus dem sehr formstabilen Plexiglas und werden heute nicht mehr angepasst, da sie eine lange und unangenehme Eingewöhnungszeit erforderten und im Laufe der Jahre auch zu krankhaften Augenveränderungen führten. Träger(innen) solcher Linsen sollten deshalb heute auf moderne, ungefährliche Materialien umgerüstet werden, selbst wenn sie ihre Linsen beschwerdefrei tragen können.

Flexible Kontaktlinsen bestehen aus einem etwas biegsameren, jedoch zum Anfühlen immer noch harten Kunststoffmaterial. Sie werden deshalb oft auch als „halbhart“ bezeichnet. Sie weisen im Vergleich zu Weichlinsen einen kleineren Durchmesser auf und schwimmen auf der Hornhaut. Bei jedem Lidschlag wird ein Teil des zwischen Linse und Hornhaut befindlichen Tränenfilms ausgetauscht, sodass laufend frischer Luftsauerstoff an das Auge gelangen kann. Im Gegensatz zu den früheren Plexiglaslinsen lassen diese heutigen Materialien den Luftsauerstoff zusätzlich auch direkt durch die Linse hindurch ans Auge treten. Halbharte Kontaktlinsen beeinträchtigen deshalb den Stoffwechsel des Auges besonders wenig.

Weiche Kontaktlinsen sind verformbar, sehr elastisch und enthalten einen beträchtlichen Anteil an Wasser (36%-80%). Sie werden deshalb vom nicht an Kontaktlinsen gewöhnten Auge besonders gut angenommen und gestatten einen optimalen Tragekomfort. Bei ihnen kann aber der Luftsauerstoff praktisch nur durch die Linse hindurch an die Augenoberfläche gelangen.

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Im Gespräch mit Ihrem Anpasser kristallisiert sich jedoch heraus, welcher Linsentyp in Ihrem Fall der richtige ist. Vorzüge wie Nachteile haben beide; eine Linse mit nur Vorteilen gibt es zur Zeit leider nicht. So haben flexible Linsen die grössere optische Einsatzbreite: sie korrigieren auch komplizierte Formen von Hornhautverkrümmung und Keratoconus. Sie bleiben lange gebrauchsfähig und ihre Pflege ist einfach. Zudem beeinträchtigen sie den Stoffwechsel des Auges weniger als weiche Linsen. Dafür hat man eine längere Eingewöhnungszeit in Kauf zu nehmen und ihr Tragekomfort ist in staubiger Umgebung deutlich schlechter als bei Weichlinsen.
Weiche Linsen bieten neben einem ausgezeichneten Tragekomfort den Vorteil, dass ein Verlieren während des Tragens praktisch ausgeschlossen ist, auch beim Sport. Sie müssen dafür jährlich ersetzt werden und fordern etwas mehr Zeit für die tägliche Pflege. Auch sind die Ausgaben für Pflegemittel höher. Weichlinsen gleichen Fehlsichtigkeiten nicht immer gleich gut aus wie halbharte Linsen und sind auch anfälliger für Austrocknung in klimatisierten Räumen.

In der Regel sind Kontaktlinsen nach sorgfältiger Anpassung durch einen geschulten Spezialisten gut verträglich und für das Auge unschädlich. Wichtig ist, dass der/die Träger(in) die Voraussetzungen erfüllt, die für einen komplikationsfreien Gebrauch dieser Sehhilfe unabdingbar sind. Dazu gehören sorgfältige Pflege exakt nach Anweisung, Einhalten der festgelegten Tragezeit, sofortige Kontaktnahme mit dem Anpasser beim Auftreten von Problemen und regelmässiger Austausch beschädigter oder gealterter Linsen. Sollte es zu Augenrötung, Fremdkörpergefühl oder Sehverminderung kommen, sind die Linsen unverzüglich zu entfernen und ein Augenarzt aufzusuchen. Dazu sollte man die Linsen mitbringen, die ebenfalls überprüft werden müssen. Da sich Veränderungen an den Augen auch vom Träger völlig unbemerkt anbahnen können -insbesondere wirken Weichlinsen als Verband, sodass der Warnschmerz entfällt - sind regelmässige Kontrollen aller Linsenträger durch den Anpasser oder den Augenarzt notwendig. Kontrollen sollten generell etwa alle 6 Monate durch den Kontaktlinsenspezialisten stattfinden.
Eine Ansteckungsgefahr durch Viren in der Tränenflüssigkeit (z.B. bei Gelbsucht (Hepatitis)oder bei AIDS besteht weder bei der Kontaktlinsenanpassung noch bei der Augenuntersuchung, da bereits die üblichen Hygienemassnahmen ausreichen, um die Erreger abzutöten.

Um eine dauerhaft gute Verträglichkeit zu gewährleisten, müssen die Kontaktlinsen täglich sorgfältig nach Vorschrift gereinigt und desinfiziert werden. Andernfalls können sich Schmutzpartikel oder Bakterien auf der Linsenoberfläche festsetzen und so eine Reizung oder Entzündung der Augen hervorrufen. Unverträglichkeit kann auch durch Pflegemittel verursacht werden, die ja zu Desinfektionszwecken chemische Substanzen enthalten. Solche Irritationen kann der Augenarzt erkennen.Oft hilft in solchen Fällen ein Wechsel auf ein Pflegesystem ohne Konservierungsmittel.

Ein Belassen der Linsen im Auge während der Nacht (sog. „verlängertes Tragen“ ) wird aus augenärztlicher Sicht abgelehnt, sofern dies rein aus Bequemlichkeitsgründen erfolgt. Das Risiko einer Infektion oder sonstigen Schädigung des Auges überwiegt den Vorteil der einfacheren Handhabung der Linse eindeutig. Es gibt zwar heute Linsen, die vom Hersteller für Tages- und Nachttragen propagiert werden, doch sollten hier zuerst die Langzeiterfahrungen abgewartet werden, bevor das Tragen über Nacht empfohlen werden kann.

Jeder Linsentyp fordert eine gewisse Eintragezeit, während der man die Linse als Fremdkörper empfindet. Bei Weichlinsen kann es mehrere Tage dauern, bis sie als angenehm empfunden werden. Flexible Linsen benötigen hierfür einige Wochen. Während der Eintragephase können eine leichte Rötung der Augen, vermehrter Lidschlag und Tränenfluss,Lichtscheu und störende Lichtreflexe auftreten. Ist die Anpassung jedoch abgeschlossen,sollten diese Begleiterscheinungen mit Ausnahme einer erhöhten Lichtempfindlichkeit verschwunden sein.

Wegwerflinsen (auch Austauschsysteme genannt) sind weiche Kontaktlinsen, die kostengünstig und besonders rationell hergestellt werden, allerdings bloss in einem begrenzten Lieferbereich. Es ist verständlich, dass damit nur ein Teil der vielen möglichen Augenformen und -wölbungen befriedigend versorgt werden kann. Regelmässige Augenkontrollen sind aber auch hier unerlässlich.Vorteile der Wegwerflinsen sind die einfache Pflege, stets saubere Linsen, das Vorhandensein von Reservelinsen und die geringen Kosten bei einem Verlust oder Stärkenänderungen. Diese Vorteile lassen sich aber nur nutzen, wenn die Linsen wie vorgesehen regelmässig ausgetauscht werden. Je nach dem verwendeten Material erfolgt dies alle 2 oder alle 4 Wochen. Auch bei beschwerdefreiem Tragen sollte der Zustand der Augen halbjährlich überprüft werden, bevor der/die Linsenträger/in wieder einen Linsenvorrat für die nächsten 6 Monate erhält. Wegwerflinsen wurden ursprünglich in den USA auch zum Tragen über Nacht propagiert.Angesichts der dadurch aufgetretenen Komplikationen ist man heute davon wieder gänzlich abgekommen und zum reinen Tagestragen zurückgekehrt.

Eine Sonderform der Wegwerflinsen stellen die nur einmal getragenen Tageslinsen dar. Tageslinsenlinsen eignen sich – auch von den Kosten her – hervorragend für nur gelegentliches Tragen z.B. beim Sport oder bei Allergien auf Pflegemittel. Eine blosse Abgabe ohne Nachkontrollen ist trotzdem äusserst riskant.

Flexible (halbharte) Kontaktlinsen bleiben bis zu 2 Jahren gebrauchsfähig, währenddem Weichlinsen, die jeden Tag getragen werden, fast in jährlichem Abstand ersetzt werden müssen. Letztere wurden früher ebenfalls mehrere Jahre getragen und zwischendurch einer Intensivreinigung unterzogen. Dieses Vorgehen führte jedoch zu einem deutlich häufigeren Auftreten von Augenentzündungen.

Die Kosten für Kontaktlinsen inkl. Anpassung sind je nach Sehfehler und verwendetem Linsentyp sehr verschieden und belaufen sich auf ca. EUR 200,-- bis EUR 700,-- (bei Speziallinsen auch bis zu EUR 1200,--). Dieser Preis setzt sich zusammen aus der Hornhautvermessung, der Anpassung der Linsen, evtl. Probe-Linsen, dem Ein- und Aussetzen-Üben sowie der individuellen Linsenfertigung. Beim Preisvergleich verschiedener Anpasser ist zu bedenken, dass geringere Kosten meist zu Lasten einer eingehenden Information, Verwendung eines einzigen Linsentyps bei der Anpassung und weniger Nachkontrollen gehen. Auch das „Gratisprobieren“ ist keineswegs kostenlos: die Preisgestaltung für Kunden, die sich zum Linsenkauf entschliessen, enthält einen versteckten Aufschlag, der den Anpasser für den Zeitaufwand bei den Gratisprobierern entschädigt. Nicht unterschätzt werden dürfen die Folgekosten, die später für die Pflegemittel, den Linsenersatz und die Kontrollen aufgewendet werden müssen.

Diese Zuzahlung ist abhängig von ihrer Krankenkasse und Dioptrienstärke. Der Restbetrag muss vom Linsenträger(in) selber übernommen werden, sofern nicht Zusatzversicherungen noch einen Beitrag leisten. Bei sehr starken Sehfehlern oder beim Vorliegen bestimmter Augenerkrankungen (z.B. Keratokonus) bezahlt die Krankenkasse unabhängig vom Alter und in kürzeren Abständen auf Verordnung Ihres Augenarztes auch höhere Beiträge. Der derzeitige Höchstbeitrag beträgt ca. EUR 350,--.

Bevor man Linsen probeträgt, sollte man bei einem Augenarzt abklären lassen, ob eine Veranlagung zu einer Augenerkrankung besteht, die Risiken mit sich bringen könnte. So müssen etwa ausgeschlossen werden: Tränenmangel, ungeeignete Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, Disposition zu grünem Star oder zu Netzhautablösung, Neigung zu Allergien oder Hauterkrankungen. Danach sollte Sie ein erfahrener Kontaktlinsenanpasser, eingehend und objektiv beraten, um mit Ihnen zusammen die für Ihre Augen optimale Versorgung zu finden. Bei diesem Vorgehen sind Kontaktlinsen fast immer eine geeignete, angenehme und sichere Sehhilfe.

Chromagen-Kontaktlinsen wurden speziell entwickelt, um Menschen mit Störungen des Farbsehens zu helfen. Mithilfe spezieller Farbfilter, die sowohl auf Brillengläser als auch auf Kontaktlinsen aufgetragen werden können, ist es möglich, die Wahrnehmung bestimmter Farben des Spektrums zu verstärken und so die Sehschwäche zu einem guten Teil auszugleichen.

Was ist Farbfehlsichtigkeit?

Im Netzhautzentrum des menschlichen Auges liegen in etwa 7 Millionen Zapfen, die jeweils auf die Wahrnehmung einer der drei Grundfarben (Rot, Grün und Blau) spezialisiert sind. Normales Farbsehen kommt durch die Reizung dieser drei Arten von Farbrezeptoren mit verschiedenlangen Lichtwellen zustande. Je nach Reiz werden verschiedene Mischungen der drei Grundfarben vom Auge aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet. So sind Personen mit normalem Farbsehen (Trichromate) in der Lage, das volle Farbspektrum wahrnehmen zu können.

Ist nun eine dieser drei Zäpfchenarten ganz oder teilweise funktionsunfähig, kann das Auge die drei Grundfarben nicht mehr in einem korrekten Verhältnis mischen. Je nachdem welche Rezeptorenart beeinträchtigt ist wird zwischen:

* Protanope (Rotblindheit)
* Deuteranope (Grünblindheit)
* Tritanope (Blaublindheit)

unterschieden.

Eine Farbschwäche ist zumeist ein angeborener Defekt welcher über das X-Chromosom von der Mutter weitergegeben wird und kommt bei 8,4 Prozent aller Männer, aber nur 0,8 Prozent der Frauen vor.

Wie funktionieren Chromagenfilter?

Mithilfe eines Ausscheidungsverfahrens wird der Filter, der das Farbsehen des jeweiligen Patienten am Besten unterstützt, identifiziert. Hierzu werden dem Patienten die verschiedenen Filter vor das nicht dominante Auge gehalten, während das dominante Auge weiterhin „normal“ sieht. Ist der ideale Filter gefunden, wird dieser je nach Wunsch und Verträglichkeit entweder auf eine weiche Kontaktlinse oder ein Brillenglas aufgetragen.

Die tägliche Tragezeit muss für jede(n) Linsenträger(in) individuell festgelegt werden, sollte jedoch für weiche Linsen im Durchschnitt 8 bis 10 Stunden nicht übersteigen, damit sich das Auge in der Zwischenzeit wieder genügend erholen kann. Wird die Tragezeit überlang ausgedehnt, können vorübergehende oder sogar dauernde Schädigungen des Auges resultieren. Da flexible Linsen eine bessere Sauerstoffversorgung der Hornhaut gewährleisten, können diese etwa 10 bis 12 Stunden täglich getragen werden.

Bei uns in der eye factory kann der jeweilige Sehbehelf, nach augenärztlicher Begutachtung, sofort angepasst und bestellt werden.


Zuletzt aktualisiert am: 8. Dezember 2015

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Dr. Andreas Prangl-Grötzl
Facharzt für Augenheilkunde
und Optometrie
Kontaktlinsenoptiker

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