Netzhautlaser

Argon-Laser Äquivalent (532nm):

viridis_laser

Bei diesem Laser wird statt Argon Gas ein doppelt-gepulster Neodym YAG Kristall zur Energieanreicherung verwendet, es wird ein blau grünes Licht erzeugt.

Netzhautlaserbehandlung bei Netzhautlöchern

 

Hier werden die Netzhautlöcher durch zirkulär um das NH-Loch angeordnete Laserherde mit der darunterliegenden Aderhaut/Sklera verschweißt.

ALT (Argon-Laser-Trabekuloplastik) bei Glaukom (Grüner Star)

Mit dem Argon-Laser werden bei bestimmten Formen des Grünen Star, die im Kammerwinkel liegende Abflusskanäle durch Gewebeschrumpfung koaguliert, um den Abfluss des Kammerwassers aus der Vorderkammer zu verbessern. Es werden gezielt 80 – 100 winzige, genau dosierte Erhitzungsherde im gesamten Umfang des Trabekelwerkes gesetzt. Die ALT ist eine außerordentlich sicheres und nebenwirkungsarmes Verfahren zur Senkung des Augeninnendrucks. Sie bewirkt in der Regel eine Drucksenkung von 5-10 mmHg. Leider ist der Effekt der ALT nicht immer von Dauer, kann aber gefahrlos wiederholt werden. Diese Methode wurde mittlerweile von der bei uns durchgeführten SLT (selektiven Laser Trabekuloplastik) abgelöst.

Diabetes Laserbehandlung


Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Bei der diabetischen Retinopathie erkranken als Folge der Stoffwechselstörung die Gefäße in der Netzhaut. Bei der Laser-Therapie – auch Argon-Laser-Koagulation genannt – werden gezielte Laserstrahlen auf die geschädigte Netzhaut gerichtet, die krankhafte Blutgefäß-Wucherung zerstören und unter anderem auch die Bildung weiterer Gefäßveränderungen unterdrücken. Bei weit fortgeschrittener Erkrankung mit ausgedehnten Gefäßwucherungen und schweren Blutungen ins Augeninnere reicht die Laser-Behandlung nicht aus.

Die Argon-Laser-Koagulation (ALK) ist ein Verfahren zur Behandlung verschiedener Formen von diabetischen Augenerkrankungen. Dabei werden krankhaft wuchernder Blutgefäße auf der Netzhaut mithilfe eines gebündelten Lichtstrahls zerstört. Weiters wird der Laser dazu verwendet, um winzige Narben (0,01-0,02mm) rund um erkranktes Gewebe zu erzeugen und so die Ausbreitung desselben zu verhindern. Dies führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Makula (der Punkt des schärfsten Sehens im menschlichen Auge) und als Resultat zu einer Stabilisierung bzw. Verbesserung der Sehschärfe.

Was ist Diabetische Retinopathie?
Diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut die durch Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) hervorgerufen wird. Durch Stoffwechselstörungen erkranken die Gefäße der Netzhaut und es kann zu Mikroaneurysmen, Blutungen, Fetteinlagerungen und Mikroinfarkten der Netzhaut kommen. Die Diabetische Retinopathie ist weltweit die häufigste Erblindungsursache bei Personen zwischen 20 und 60 Jahren.

Vorsorge und alternative Behandlungsmethoden
Alternativ zur ALK Behandlung kann die Diabetische Retinopathie auch mit einer Injektionstherapie oder einer Operation behandelt werden. Sowohl bei der Vorsorge als auch bei der Behandlung diabetischer Retinopathie ist es von größter Bedeutung die Blutzuckerwerte immer im Auge zu behalten bzw. richtig einzustellen. Grundsätzlich gilt: Keine Form der Behandlung hat Aussicht auf langfristigen Erfolg wenn daneben die für die Augenerkrankung ursächliche Diabetes nicht behandelt wird.


Zuletzt aktualisiert am: 13. Juni 2017

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Dr. Andreas Prangl-Grötzl
Facharzt für Augenheilkunde
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