Keratokonus-orientierte Linsen

Ein Keratokonus stellt in seiner progressiven Form eine Augenerkrankung dar, die durch ihre fortschreitende Deformation der Cornea (der Hornhaut) dazu führt, dass sich Lichtstrahlen nicht mehr optimal in Richtung Linse brechen können. Daraus ergibt sich konsequenterweise ein immer stärker werdender Verlust der Sehschärfe. Was dem Keratokonus meist vorausgeht und eine Basis für die Erkrankung darstellen kann, ist ein Mangel an Stabilität in der biochemischen Grundstruktur der Cornea was dazu führt, dass sich diese weiterführend nach vorne wölbt und sich in fortgeschrittener Form als eine Art Hornhautkegel erkennbar macht.

Die „Rose Keratokonus Linse“

Der neuseeländische Optometrist Dr. Paul Rose begann im Jahre 1989 an dem Konzept einer Keratokonuslinse zu arbeiten, die speziell auf die Symptomatik dieser fortschreitenden Augenerkrankung zugeschnitten sein sollte. Dies gestaltete sich anfangs gar nicht so leicht, da Patienten mit Keratokonus grundsätzlich sehr individuelle Ausprägungen einer Hornhautverkrümmung aufweisen. Über Jahre des Testens gelang es Paul Rose schließlich die sogenannten „Rose K“ Linsen zu entwickeln, die unter Patienten mit diesem Augenleiden sehr großen Anklang fanden. Noch dazu eröffnete Paul Rose mit seinen Linsen eine effizientere und komfortablere Art der Linsenanpassung bzgl. dieser Erkrankung, da die „Rose K“-Linse am meisten veränderbare Parameter bot und somit optimales Material für eine spezifische Individualanpassung darstellt. Weiterführend ist erwiesen, dass diese besondere Linse sich durch ihre Flexibilität in Bezug auf die Anpassung und als Folge dessen durch Tragekomfort und optimaler Wiederherstellung der Sehstärke auszeichnet.

Grundsätzlich gleicht diese Linse die Verkrümmung der Hornhaut auf ein Optimum aus und sorgt auf sehr erfolgreiche Art und Weise dafür, dass sich das Licht wieder optimal in Richtung Linse bricht. Was sich als weiterer Nebeneffekt herausstellt, ist die Tatsache, dass das Tragen der „Rose K“ den progressiven Charakter des Keratokonus einschränkt und somit ein noch stärkerer Verlust der Sehschärfe unterbunden werden kann.

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Zuletzt aktualisiert am: 27. April 2017

 

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Dr. Andreas Prangl-Grötzl
Facharzt für Augenheilkunde
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Kontaktlinsenoptiker

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